Winterhimmel

Da sich die Wetterverhältnise ein wenig geändert haben, gibt es die guten Beobachtungsnächte seltener.
Am 28.01. war es jedoch mal wieder soweit. Es sind eine vielzahl von Objekten am Wintersternenhimmel zu beobachten.
Zuerst wurden die Plejaden (M45) ins Vesier genommen. Mit bloßen Auge sind bis zu 6 Sterne zu erkennen. Es reicht eine kleine Vergrößerung für diesen Vorzeigesternenhaufen aus. Schwer zu erkennen sind die bläulichen Reflexionsnebel welche diese Sterne umgibt. Die Plejaden befinden sich nordwestlich des Hauptsterns Aldebaran im Sternbild Stier und des noch ausgedehnteren Sternenhaufens der Hyaden.
Weiter geht es zum Orion – Nebel (M42). Er ist zu finden im Sternbild des Orion, knapp unterhalb der drei Gürtelsterne des Orion. Hier kann ruhig höher vergrößert werden. Der Orion, ein Paradeobjekt am Wintersternenhimmel.
Hoch im Süden steht ein anderer eindrucksvoller Sternenhaufen. Gemeint ist M 37 im Sternbild des Fuhrmann. Mit dem Fernglas (10×50) sieht man leider nur einen Nebelfleck. Mit kleineren Teleskopen kann man dies auch schon beobachten. Mit meiner eigenen 12 Zoll Öffnung (305mmØ) ist der Anblick atemberaubend.

Nur eine kleine Auswahl der unzähligen bestaunenswerten Objekte am Nachthimmel.
Sicher kann man diese auch auf dem Bildschirm ansehen, aber es bleibt dabei Live ist etwas anderes.